VW Drag Racing

Wer an Volkswagen denkt, dem kommt vermutlich vieles in den Sinn, aber kein Drag Racing. VW steht und stand stets für seriöse und familientaugliche Fahrzeuge, die den Geschmack des breiten Publikums zu treffen wissen. Doch es geht auch ganz anders, denn wer sich ein wenig in der Drag-Szene umschaut, der trifft bei sehr vielen Rennen auf VW. Doch sind es nicht die neuen Modelle, die die Drag-Racer begeistern, es sind die alten, hier besonders der VW Käfer. Der urige Hippy-Bulli VW T1 ist natürlich ebenfalls eine feste Größe im Drag Racing.

Dies sind die Rennen, die die Fans begeistern

Lamborghini gegen Ferrari stehen logischerweise ebenfalls hoch im Kurs, denn ihre Formen und ihr Mythos besitzt eine extrem hohe Anziehungskraft für Fans der automobilen Fortbewegung. Die fantasievollen Umbauten jedoch, bei denen aus Käfern und Hippy-Bullis brutale Rennmaschinen werden, sorgen immer wieder für volle Ränge.

Mit Straßenzulassung

An dieser Stelle sind uns die amerikanischen Freunde des Motorsports einen großen Schritt voraus, bei ihnen können solche Käfer oder Bulli Drag-Racer auch im normalen Straßenverkehr bewegt werden. Dies sorgt für viel Spaß an der nächsten Ampel, wenn man zeigen kann, was man unter der Haube hat. Hier werden stets großen Augen gemacht, wenn der Porschefahrer den Käfer nur noch von hinten sieht.

Bei 300 PS geht es los

Die Basismotoren für die Käfer Drag Racer haben je nach Hersteller um die 300 PS, was schon eine ganze Menge Holz ist, wenn man bedenkt, dass der Käfer in der Drag-Ausführung deutlich unter 1.000 Kilogramm wiegt. Doch was jetzt noch fehlt, ist das Salz in der Suppe. Dieses Salz kommt in Form von Turboladern, die je nach Ladedruck und Ausführung die Leistung nochmals deutlich nach oben schrauben.

In einer solchen Turbo-Ausführung kann man mit dem Käfer fast nur noch geradeaus fahren. Eine solche Leistung ist in Kurven kaum zu beherrschen, es sind wahre Raketen, die hier geschaffen worden sind.